Verstehe, wie Quote und Wettart den möglichen Erlös verändern
Dezimalquoten ergeben mit dem Einsatz den Bruttoerlös; nach Abzug des Einsatzes bleibt der Nettogewinn.

So liest du Quoten und berechnest deinen möglichen Gewinn
Eine Wettquote beschreibt, wie hoch die Chance auf einen bestimmten Spielausgang eingeschätzt wird. Sie beeinflusst zugleich, welchen Bruttoerlös ein richtiger Tipp im Verhältnis zum Einsatz ergeben kann: Bei einer höheren Quote fällt der mögliche Erlös grösser aus, meist ist aber auch das Risiko höher. Eine Quote ist keine Zusage, dass ein Ergebnis eintritt oder ein Gewinn entsteht.
Bei Dezimalquoten lässt sich die Rechnung direkt lesen. Multiplizierst du den Einsatz mit der Gesamtquote, erhältst du den möglichen Bruttoerlös. Dieser Betrag umfasst den ursprünglichen Einsatz ebenso wie den möglichen Gewinn. Ziehst du den Einsatz davon ab, bleibt der Nettogewinn. Kurz gefasst:
- Bruttoerlös = Einsatz × Gesamtquote
- Nettogewinn = Bruttoerlös − Einsatz
Der Unterschied zwischen Erlös und Gewinn ist wichtig, weil beide Beträge häufig verwechselt werden. Ein positiver Bruttoerlös bedeutet nicht, dass der gesamte Betrag als Gewinn übrig bleibt: Der Einsatz steckt darin bereits enthalten. Verlierst du die Wette, entsteht kein solcher Erlös; der eingesetzte Betrag ist dann verloren. Die Rechnung zeigt mögliche Auszahlungen, nicht, wie wahrscheinlich ein bestimmter Ausgang tatsächlich ist.
Die Gesamtquote bezeichnet den Faktor, mit dem der Einsatz für die Berechnung des Bruttoerlöses verrechnet wird. Bei einer einzelnen Auswahl entspricht sie der angezeigten Quote. Werden mehrere Auswahlen verbunden, kann sich die Gesamtquote verändern; die genaue Berechnung hängt von der Wettart ab. Für die allgemeine Gewinnrechnung genügt zunächst, den angezeigten Gesamtfaktor und den geplanten Einsatz auseinanderzuhalten. Wie ein Rechner diese Werte verarbeitet, ist eine eigene Frage.
Quoten können in europäischen, britischen oder amerikanischen Formaten dargestellt werden. Bei Dezimalquoten steht der Multiplikator unmittelbar in der Zahl. Andere Formate verwenden eine andere Schreibweise, weshalb du vor dem Rechnen prüfen solltest, welches Format angezeigt wird. Ein Quotenrechner für Sportwetten kann die Eingabe in ein anderes Format umwandeln oder den möglichen Erlös daraus berechnen. Das Ergebnis bleibt eine Rechengrösse und ist keine Prognose, dass die Wette gewonnen wird.
Für Sportwetten gilt in der Schweiz ein Mindestalter von 18 Jahren. Online-Wetten um Geld dürfen hier nur von den zugelassenen Anbietern angeboten werden; ausländische Wettanbieter sind nicht zugelassen. Bei unbewilligten Online-Wetten riskierst du, deinen Einsatz zu verlieren. Kommt es mit einem ausländischen Anbieter zum Streit, ist eine Auszahlung nicht garantiert. Werbung für nicht bewilligte Geldspiele ist verboten. Werbung für bewilligte Geldspiele darf weder aufdringlich noch irreführend sein; irreführende kommerzielle Kommunikation ist ebenfalls untersagt.
Glücksspiel kann süchtig machen. Sportwetten sind weder eine Geldanlage noch eine verlässliche Quelle für regelmässiges Einkommen. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du tragen kannst, und plane den Einsatz unabhängig von einem erhofften Gewinn. Geht eine Wette verloren, gleiche den Verlust nicht durch höhere Einsätze oder zusätzliche Wetten aus. Dadurch steigt der Betrag, den du riskierst, ohne dass sich die Rechnung in eine Gewinnzusage verwandelt. Die Quote und der mögliche Bruttoerlös beschreiben lediglich, was bei einem erfolgreichen Tipp rechnerisch herauskäme.
Quotenboosts bei Schweizer Wettanbietern
Bei Quotenboosts zählt, wie sie sich auf die angebotene Quote und damit auf den möglichen Gewinn auswirken. Für deinen Vergleich sind ausserdem die Bedingungen eines Boosts wichtig: Prüfe, für welche Wetten er gilt und ob Einschränkungen oder Einsatzgrenzen greifen. Beziehe auch Zahlungsmethoden, Auszahlungsgeschwindigkeit und Mindesteinzahlung ein. Produktfunktionen wie Livewetten oder Cash-out sowie verfügbare Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen ergänzen das Bild.
| Anbieter | Betreiber | Auszahlungsgeschwindigkeit | Mindesteinzahlung | Zahlungsmethoden | Merkmale |
|---|---|---|---|---|---|
| Betovo | — | — | — | Revolut | Quotenboosts, Livewetten, E-Sport, Casino |
| bet365 | Hillside (Gibraltar Sports) LP | Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage) | 10 CHF | Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill … | Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Cash-out, Casino |
| Jouez Sport | Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) | bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) | — | TWINT, Visa | Cash-out, iOS-App |
| Sporttip | Swisslos Interkantonale Landeslotterie | 5–10 Arbeitstage | 10 CHF | TWINT, PostFinance, Kreditkarte | Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App |
| CrazyBet | Ardenvale Ltd (Anjouan, Union der Komoren) | — | — | Visa, Mastercard, MiFinity, Bitcoin, Litecoin … | Casino, Live-Casino, Krypto-Zahlungen |
| Casinozer | — | 24–48 Stunden nach Verifizierung | — | — | E-Sport, Casino |
| Stake | Medium Rare N.V. | — | — | Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT, Tron … | Casino, Poker, Krypto-Zahlungen |
| Sportaza | Rocketship Ventures S.R.L. | do 3 dni roboczych / entro 3 giorni lavorativi | 10 CHF | Mastercard, Paysafecard, Skrill, Neteller | Livewetten, Virtuelle Sportarten, Pferdewetten, Casino |
| Sgcasino | — | bis zu 3 Werktage | 10 CHF | PlayID, Kreditkarte | — |
| Funbet | — | — | 10 CHF | Karte, Paysafecard, USDT | Casino, Live-Casino |
Betovo
Betovo führt Quotenboosts und verbindet sie mit einem Angebot, das auch Livewetten, E-Sport und Casino umfasst. Für Einzahlungen ist Revolut verfügbar. Wenn du beim Spielen eine Pause brauchst, kannst du über den Kundensupport einen Selbstausschluss oder eine Abkühlphase veranlassen. Damit stehen bei Betovo sowohl angehobene Quoten als auch mehrere unterschiedliche Spielbereiche und zwei Möglichkeiten zur Spielunterbrechung im Fokus.
bet365
bet365 bietet Quotenboosts zusammen mit einem Wett-Konfigurator und Cash-out; auch Casino gehört zum Angebot. Als Zahlungsmethoden sind Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard und Skrill verfügbar. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen werden in der Regel innerhalb von zwei Stunden bearbeitet: Bei E-Wallets und Karten dauert es eine bis vier Stunden, bei Banküberweisungen ein bis zwei Werktage.
Jouez Sport
Jouez Sport bietet Cash-out und eine iOS-App; der Betreiber ist die Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande). Das Sportangebot ist durch Gespa lizenziert. Einzahlungen sind mit TWINT oder Visa möglich. Auszahlungen können bei einem Antrag von Montag bis Donnerstag bis zu drei Werktage und bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag bis zu sechs Werktage beanspruchen.
Sporttip
Sporttip kombiniert Livewetten mit Live-Statistiken sowie Apps für iOS und Android. Der Betreiber ist Swisslos Interkantonale Landeslotterie; das Angebot ist durch Gespa lizenziert. Einzahlungen sind per TWINT, PostFinance oder Kreditkarte möglich, die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Sporttip bietet Verlustlimiten pro Tag, für sieben und 30 Tage, eine freiwillige Spielsperre von einem bis 180 Tagen sowie eine unbefristete Spielsperre.
CrazyBet
CrazyBet verbindet Casino und Live-Casino mit Krypto-Zahlungen. Für Einzahlungen sind Visa, Mastercard, MiFinity, Bitcoin und Litecoin verfügbar. Der Betreiber ist Ardenvale Ltd aus Anjouan in der Union der Komoren. Die Verbindung von klassischen Karten und digitalen Währungen prägt die Zahlungsoptionen, während Casino und Live-Casino die genannten Spielbereiche bilden. So stehen bei CrazyBet vor allem die Krypto-Zahlungen und das Casino-Angebot im Mittelpunkt.
Casinozer
Casinozer führt E-Sport und Casino als Produktmerkmale. Auszahlungen erfolgen 24–48 Stunden nach der Verifizierung. Damit stehen für die Einordnung des Angebots vor allem diese Spielformen und der genannte Zeitrahmen nach erfolgreicher Verifizierung im Vordergrund.
Stake
Stake verbindet Casino und Poker mit Krypto-Zahlungen. Für Einzahlungen stehen Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT und Tron zur Verfügung; Betreiber ist Medium Rare N.V. Zu den Werkzeugen für verantwortungsvolles Spielen gehören Einzahlungslimits, Glücksspiellimits und eine Spielpause. Darüber hinaus gibt es Produkt- und Poker-Ausschluss, Selbstausschluss und Kontoschliessung. Damit umfasst das Angebot neben den Spielbereichen mehrere Optionen, um Spielumfang oder Kontozugang zu begrenzen.
Sportaza
Sportaza bietet Livewetten, virtuelle Sportarten und Pferdewetten sowie ein Casino. Betreiber ist Rocketship Ventures S.R.L. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF; als Zahlungsmethoden werden Mastercard, Paysafecard, Skrill und Neteller genannt. Für Auszahlungen ist eine Frist von bis zu drei Werktagen angegeben. Ein Selbstausschluss kann auf Anfrage über den Kundendienst erfolgen. Das Angebot verbindet Live- und virtuelle Sportarten mit Pferdewetten und Casino.
Sgcasino
Sgcasino nennt eine Mindesteinzahlung von 10 CHF und PlayID sowie Kreditkarte als Zahlungsmethoden. Auszahlungen können bis zu drei Werktage dauern. Damit lassen sich die Einzahlungsoptionen und der angegebene Auszahlungszeitraum direkt in die Einschätzung des Angebots einbeziehen.
Funbet
Funbet bietet Casino und Live-Casino. Als Zahlungsmethoden sind Karte, Paysafecard und USDT verfügbar, die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Damit verbindet Funbet zwei Casinobereiche mit Zahlungsmöglichkeiten, zu denen sowohl Karte und Paysafecard als auch USDT zählen. Für die Einordnung des Angebots sind ausserdem die festgelegte Mindesteinzahlung und die Unterscheidung zwischen Casino und Live-Casino relevant.
Was bei deiner Wahl zählt
Für den Vergleich der Quotenboosts ist entscheidend, welche Angebote und Wettfunktionen damit zusammenkommen. Ergänze diesen Blick um Einzahlung und Auszahlung sowie um die Spieltools, die zum eigenen Umgang mit Wetten passen. Wo Angaben zu Zahlungswegen oder Spielformen eine Rolle spielen, helfen sie dabei, die Anbieter anhand konkreter Merkmale statt allein anhand einer beworbenen Quote einzuordnen.
Was der Quotenrechner aus deinen Eingaben macht
Ein Sportwetten-Quotenrechner verarbeitet die Angaben zu deinen Tipps nach einem festgelegten Ablauf. Du wählst zunächst das gewünschte System, gibst den geplanten Gesamteinsatz ein und trägst für jeden Tipp die zugehörige Quote ein. Aus diesen Eingaben bildet der Rechner die vorgesehenen Wettreihen und stellt die Ergebnisse je Reihe dar. Die Anzeige hängt also nicht nur von den Quoten ab: Auch die Auswahl des Systems und die Verteilung des Gesamteinsatzes bestimmen, welche Berechnungen erscheinen.
In der Ergebnistabelle kannst du die Einzelquoten einer Reihe, ihre Gesamtquote und den daraus berechneten Erlös ablesen. Hinzu kommen Angaben zu Netto- und Gesamtgewinn. Achte darauf, worauf sich jede Zahl bezieht: Ein Erlös bezeichnet den Betrag, der aus einer gewonnenen Reihe hervorgeht; der Nettogewinn berücksichtigt dagegen den Einsatz. Der Gesamtgewinn fasst die Ergebnisse des gewählten Systems zusammen. Bei mehreren Reihen kann die Anzeige deshalb mehr enthalten als einen einzigen Betrag.
Die Reihenansicht macht sichtbar, wie der Rechner die Eingaben verarbeitet. Jede Zeile steht für eine Kombination von Tipps. Ihre Einzelquoten bilden die Grundlage für die Reihen-Gesamtquote; der Erlös wird für diese Reihe ausgewiesen. Wenn ein System mehrere Reihen enthält, werden sie einzeln aufgeführt. So lässt sich nachvollziehen, welche Quoten zu welcher Kombination gehören und wie die Gesamtauswertung zustande kommt. Eine einzelne Ergebniszahl ohne diese Zuordnung sagt weniger aus, weil sie die Verteilung auf die Reihen nicht zeigt.
Auch das Quotenformat beeinflusst, wie du die Anzeige liest. Im Schweizer Sprachgebrauch begegnen dir vor allem Dezimalquoten; daneben gibt es britische und amerikanische Formate. Dieselbe Einschätzung kann in diesen Darstellungsweisen unterschiedlich aussehen. Prüfe deshalb zuerst, welches Format der Rechner erwartet und welches Format er ausgibt. Werden Eingaben und Ergebnis in verschiedenen Formaten dargestellt, ist die Zahl nicht unmittelbar mit der eingegebenen vergleichbar, obwohl sie dieselbe Wettquote ausdrückt. Ein Formatwechsel verändert die Darstellung, nicht die zugrunde liegende Einschätzung.
Eine Quote beschreibt, wie hoch die Chance auf den Eintritt eines bestimmten Ergebnisses eingeschätzt wird. Eine höhere Quote steht für einen möglichen höheren Gewinn, geht aber meist auch mit einem höheren Risiko einher. Sie ist keine Zusage, dass ein Ergebnis tatsächlich eintritt. Der Rechner übernimmt die Quote als Eingabewert und berechnet damit die Anzeige; er beurteilt nicht selbst, ob deine Einschätzung eines Spiels zutrifft. Ebenso ersetzt die Ausgabe keine eigene Einschätzung der Gewinnchance.
Für die Kontrolle der Eingaben lohnt sich ein Blick auf jede Tippzeile: Ist die Quote dem richtigen Ergebnis zugeordnet, und ist das gewünschte System ausgewählt? Danach kannst du die Reihen und ihre Ausgabewerte vergleichen. Ändert sich eine Eingabe, berechnet der Rechner die betroffenen Reihen erneut. Dadurch siehst du, welche Teile der Anzeige auf der geänderten Quote oder dem geänderten System beruhen. Die Anzeige ist eine rechnerische Folge deiner Angaben, keine Prognose über den Ausgang eines Sportereignisses.
Einzelwette berechnen: implizite Chance und möglicher Reingewinn
Bei einer einzelnen Dezimalquote lassen sich zwei Werte getrennt bestimmen: die vereinfachte implizite Wahrscheinlichkeit und der Reingewinn bei einem erfolgreichen Tipp. Die Quote beschreibt dabei die Einschätzung des Buchmachers für einen bestimmten Spielausgang. Sie sagt nicht voraus, ob dieser Ausgang tatsächlich eintritt.
Für die implizite Wahrscheinlichkeit teilst du eins durch die Quote und multiplizierst das Ergebnis mit 100. Bei einer Quote von 2,50 lautet die Rechnung: 1 ÷ 2,50 × 100. Das ergibt 40 Prozent. Dieser Wert ist eine rechnerische Ableitung aus der angebotenen Quote, keine unabhängig bestätigte Eintrittschance. Er berücksichtigt für sich genommen auch nicht, wie du selbst das Ereignis einschätzt.
Der Reingewinn wird separat berechnet: Einsatz × (Quote − 1). Setzt du 10 bei einer Quote von 2,50, ergibt sich 10 × (2,50 − 1), also ein Reingewinn von 15. Der mögliche Erlös beträgt 25; davon sind 10 der eingesetzte Betrag. Der Reingewinn ist somit nicht mit dem gesamten Auszahlungsbetrag gleichzusetzen.
Ein Sportwetten-Quotenrechner kann diese Schritte für eine Einzelwette abbilden. Du gibst die Dezimalquote und den Einsatz ein; die Anzeige der impliziten Wahrscheinlichkeit und des möglichen Reingewinns lässt sich dann anhand der beiden Formeln prüfen. Ändert sich nur der Einsatz, bleibt die implizite Wahrscheinlichkeit gleich, während der mögliche Reingewinn proportional zum Einsatz steigt. Ändert sich die Quote, verändern sich beide Ergebnisse: Eine höhere Quote senkt den daraus abgeleiteten Wahrscheinlichkeitswert und erhöht den möglichen Reingewinn bei gleichem Einsatz.
Für die Bewertung einer Quote kannst du den abgeleiteten Wert mit deiner eigenen Einschätzung vergleichen. Eine Value Bet liegt vor, wenn du die Eintrittswahrscheinlichkeit höher einschätzt als der Buchmacher. Das ist eine Einschätzung, keine Zusage eines Gewinns: Auch eine rechnerisch günstige Bewertung macht den Ausgang des Ereignisses nicht sicher.
Kombiwette: So verändert jede zusätzliche Quote das Ergebnis
Bei einer Kombiwette werden mehrere Tipps zu einer einzigen Wette verbunden. Ihre Gesamtquote entsteht, indem du die Quote jedes einzelnen Ereignisses mit den übrigen multiplizierst. Der Rechner bildet also kein Mittel aus den Quoten und addiert sie auch nicht. Jede Quote wirkt als Faktor auf das Produkt.
Für die Rechnung kannst du die Einzelquoten als q_1, q_2 und weitere Faktoren notieren. Die Gesamtquote lautet dann q_1 × q_2 × …. Welche Quote du zuerst multiplizierst, ändert das Ergebnis nicht. Eine zusätzliche Auswahl fügt einen weiteren Faktor hinzu und verändert damit das gesamte Produkt. Wie stark die Gesamtquote steigt oder sinkt, hängt von der hinzugefügten Quote ab; die Anzahl der Tipps allein sagt darüber nichts aus.
Ein Quotenrechner für Kombiwetten macht diesen Zusammenhang sichtbar: Er übernimmt die Quoten der ausgewählten Ereignisse und berechnet daraus eine gemeinsame Gesamtquote. Ändert sich eine Einzelquote, wird das Produkt mit dem neuen Wert berechnet. Auch wenn die übrigen Tipps gleich bleiben, kann sich die Gesamtquote dadurch ändern.
Die gemeinsame Rechnung hat eine klare Bedingung: Jeder Tipp muss richtig sein, damit die Kombinationswette gewinnt. Ein falscher Tipp reicht aus, damit die Kombi nicht gewinnt. Eine höhere Gesamtquote durch weitere Auswahlen kommt deshalb mit einer zusätzlichen Bedingung für den Gewinn: Auch der neu hinzugefügte Tipp muss stimmen. Die Gesamtquote beschreibt den rechnerischen Zusammenhang der Quoten, nicht die Gewissheit, dass alle Ereignisse wie getippt eintreten.
Vor der Abgabe lohnt es sich, die enthaltenen Tipps und die angezeigten Quoten einzeln zu prüfen. So erkennst du, welcher Faktor die Gesamtquote beeinflusst und welche Auswahl zusätzlich erfüllt sein muss. Werden Tipps geändert oder entfernt, muss auch die gemeinsame Quote neu berechnet werden; der zuvor angezeigte Wert bezieht sich auf die konkrete Zusammenstellung.
Eine Kombiwette bleibt dabei eine einzelne verbundene Wette, auch wenn sie mehrere Ereignisse enthält. Es gibt keine getrennte Auszahlung für einen Tipp, der richtig war, während ein anderer falsch ausfiel. Die Kombination wird als Ganzes bewertet: Nur wenn alle enthaltenen Tipps aufgehen, ist die Gewinnbedingung erfüllt.
Systemwette: Teilkombinationen statt einer einzigen Kombi
Eine Systemwette zerlegt mehrere Tipps in kleinere Kombinationen. Dadurch entstehen mehrere einzelne Wetten, die jeweils einen Teil der ausgewählten Tipps enthalten. Bei einer gewöhnlichen Kombiwette sind dagegen alle Tipps zu einer einzigen Wette verbunden. Für die Systemwette wird deshalb nicht nur betrachtet, ob sämtliche Tipps richtig sind: Jede Teilkombination hat ihr eigenes Ergebnis.
Das lässt sich am System „2 aus 3“ zeigen. Aus drei ausgewählten Tipps entstehen drei Zweierkombinationen: Tipp eins mit Tipp zwei, Tipp eins mit Tipp drei sowie Tipp zwei mit Tipp drei. Jede dieser Kombinationen ist eine eigene Wette. Der Gesamteinsatz verteilt sich somit auf drei Einsätze, einen pro Kombination. Soll der Einsatz pro Reihe gleich bleiben, ergibt sich der Gesamteinsatz aus diesem Reihenbetrag multipliziert mit der Zahl der Reihen.
Sind zwei der drei Tipps richtig, enthält eine der Zweierkombinationen beide richtigen Tipps. Diese Teilwette kann eine Auszahlung erzielen, während die anderen Kombinationen verloren gehen. Bei drei richtigen Tipps können alle drei Zweierkombinationen gewinnen. Sind weniger als zwei Tipps richtig, enthält keine der Zweierkombinationen ausschliesslich richtige Tipps. Ob eine gewinnende Teilwette den gesamten Systemeinsatz übertrifft, hängt von ihren Quoten und dem Einsatz pro Kombination ab; ein positives Gesamtergebnis ist damit nicht zugesichert.
Für die Berechnung braucht der Rechner die gewählte Systemart, den geplanten Gesamteinsatz und die Quote jedes Tipps. Daraus lässt sich zunächst erkennen, aus welchen Reihen das System besteht und wie sich der Einsatz auf sie verteilt. Für jede Reihe werden die enthaltenen Einzelquoten miteinander multipliziert. So erhältst du die Reihen-Gesamtquote und kannst die daraus berechneten Erlöse sowie Netto- und Gesamtgewinn getrennt betrachten. Bei einer Systemwette sind diese Werte reihenbezogen: Eine verlorene Kombination hebt eine mögliche Auszahlung aus einer anderen Kombination nicht automatisch auf.
Die Zahl der Tipps je Kombination verändert, wie viele Einzelwetten das System enthält. Werden pro Kombination weniger Tipps zusammengefasst, entstehen mehr Reihen; bei gleichbleibendem Einsatz pro Reihe steigt dadurch der Gesamteinsatz. Werden mehr Tipps pro Kombination verlangt, entstehen weniger Reihen, doch zugleich müssen mehr der enthaltenen Tipps stimmen, damit diese Kombination gewinnt. Vor der Berechnung ist daher wichtig, die Einsatzangabe richtig zu lesen: Ein Betrag pro Reihe ist nicht dasselbe wie der Gesamteinsatz des gesamten Systems.
Weitere Systemarten folgen demselben Grundprinzip, enthalten aber unterschiedlich viele Kombinationen. Bei Trixie werden drei Tipps als „2 aus 3“ in drei Zweierwetten gespielt und um eine Dreierkombination ergänzt. Das ergibt vier Reihen; der Gesamteinsatz entspricht dem Vierfachen des Einsatzes pro Reihe. Bei Yankee werden aus vier Tipps sechs Zweier- und vier Dreierkombinationen sowie eine Viererkombination gebildet. Das sind elf Reihen. Lucky 15 enthält diese Reihen und ergänzt vier Einzelwetten, sodass insgesamt 15 Einzelwetten entstehen.
Ein fest in jede Kombination eingebauter Tipp heisst Bank-Wette. Weil dieser Tipp in allen Reihen vorkommt, verlieren sämtliche Kombinationen, falls die Bank-Wette falsch ist. Eine Systemaufteilung schützt also nicht vor jedem einzelnen Fehlertipp: Sie kann eine Auszahlung ermöglichen, wenn genügend passende Teilkombinationen übrig bleiben, aber sie beseitigt weder Verlustrisiko noch Einsatzkosten.
Setze nur Geld ein, dessen Verlust du tragen kannst, und versuche nicht, Verluste mit höheren oder zusätzlichen Wetten auszugleichen. Bei unbewilligten Online-Wetten riskierst du den Einsatz; bei ausländischen Anbietern ist eine Auszahlung im Streitfall nicht garantiert.
Ist eine Systemwette besser als eine Kombiwette?
Nicht grundsätzlich: Bei einer Kombiwette müssen alle Tipps richtig sein, während bei einer Systemwette auch eine Teilkombination gewinnen kann, obwohl einzelne Tipps falsch sind. Dafür entstehen bei einem System mehrere Einzelwetten und damit ein höherer Gesamteinsatz.
Was ist eine Bank bei der Systemwette?
Eine Bank ist ein Tipp, der in jeder Kombination des Systems enthalten ist. Verlierst du mit diesem Tipp, verlieren alle Kombinationen.
Wie kommt der Buchmacher auf seine Quoten?
Aus der geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt sich zunächst die faire Quote: 100 geteilt durch die Wahrscheinlichkeit in Prozent. Die reale Quote entsteht, indem diese faire Quote mit einem Wert unter 1 multipliziert wird; dadurch behält der Anbieter einen Anteil der Einsätze ein.
Wie können Sportwetten Quoten berechnet werden?
Für eine faire Quote teilst du 100 durch die geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit in Prozent. Die reale Quote ergibt sich, indem du die faire Quote mit einem Wert kleiner als 1 multiplizierst.
Was bedeutet „2 aus 3“?
Bei einem System „2 aus 3“ werden drei Tipps zu drei verschiedenen Zweier-Kombinationen zusammengestellt. Es können also auch einzelne Tipps falsch sein und trotzdem kann eine Kombination gewinnen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Nettogewinn einer Wette und dem gesamten Gewinn?
Der Nettogewinn ist der Bruttoerlös abzüglich deines Einsatzes. Bei einem System fasst der Gesamtgewinn die Ergebnisse der gewählten Reihen zusammen.
Wettwissen & Tipps zu Sportwetten und Wettarten
Inhalt erstellt vom Team «onlinewetteninfoch.com»




