Ordne MotoGP-Wetten nach Rennziel und Risiko ein

Updated November 2026
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Sieg-, Platzierungs- und Head-to-Head-Wetten bilden unterschiedliche Rennausgänge ab; Langzeitwetten und Verlustlimiten betreffen den Saisonverlauf.

Motorradrennen bei Regen auf einer Bergstrecke in den Schweizer Alpen

Welche MotoGP-Wetten den Rennverlauf abbilden

Bei Moto-GP-Sportwetten legst du zunächst fest, auf welches Ergebnis sich deine Vorhersage bezieht. Soll ein bestimmter Fahrer gewinnen, einen festgelegten Rang erreichen oder im direkten Vergleich besser abschneiden? Diese Ziele bilden unterschiedliche Ausschnitte eines Rennens ab. Siegwetten, Platzierungswetten und Head-to-Head-Wetten gehören zu den verbreiteten Märkten; daneben gibt es Vorhersagen zur schnellsten Runde und Live-Wetten. Entscheidend ist, welches Ereignis laut Wettart für die Abrechnung zählt.

Eine Siegwette bezieht sich auf den Sieger des Rennens oder des Sprintrennens. Du sagst also voraus, welcher Fahrer als Erster ins Ziel kommt. Die Wette bildet damit das eng umrissene Ziel ab, den gesamten Lauf zu gewinnen. Ein Fahrer kann lange vorne liegen und dennoch verlieren, wenn ihn ein anderer überholt oder er das Rennen nicht als Erster beendet. Für die Vorhersage zählt der festgelegte Ausgang, nicht allein, wie viele Runden ein Fahrer an der Spitze verbracht hat.

Bei einer Platzierungswette geht es nicht zwingend um den ersten Rang. Je nach Angebot lautet die Frage beispielsweise, ob ein Fahrer unter die Top 3 oder unter die Top 10 kommt. Eine solche Auswahl passt zu einer Einschätzung, dass ein Fahrer weit vorne landen kann, ohne dass du ihn ausdrücklich als Sieger festlegst. Der Bereich, der als Platzierung zählt, muss dabei zur konkreten Wettart passen: Eine Vorhersage auf die Top 3 ist nicht gleichbedeutend mit einer Vorhersage auf die Top 10.

Head-to-Head-Wetten setzen zwei Fahrer unmittelbar zueinander in Beziehung. Du wählst, welcher von beiden besser abschneidet. Der Vergleich richtet den Blick auf das relative Ergebnis dieser Fahrer, nicht darauf, ob einer von ihnen das ganze Rennen gewinnt. Selbst wenn beide hinter dem Sieger ins Ziel kommen, kann die Vorhersage aufgehen, sofern der gewählte Fahrer im Duell vor dem anderen liegt. Damit lässt sich eine Einschätzung zu zwei Fahrern ausdrücken, ohne einen Rennsieger bestimmen zu müssen.

Eine Wette auf die schnellste Rennrunde zielt auf eine einzelne Leistung innerhalb des Rennens. Der Fahrer, der diese Runde fährt, muss nicht zugleich der Rennsieger sein. Die Vorhersage betrifft somit ein anderes Rennziel als die Siegwette: Ein Fahrer kann für eine Runde das höchste Tempo erreichen, während ein anderer den Lauf gewinnt. Wer beide Märkte betrachtet, sollte sie deshalb als getrennte Fragen behandeln und nicht aus der möglichen Rennsieg-Prognose automatisch auf die schnellste Runde schliessen.

Die Märkte lassen sich auch danach ordnen, wie viel vom Rennverlauf sie abbilden. Die Siegwette verdichtet den Ausgang auf den ersten Platz. Eine Platzierungswette erfasst einen breiteren Zielbereich, während ein Head-to-Head-Markt nur den Vergleich zweier Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Die schnellste Runde hebt eine einzelne Tempo-Spitze hervor. Keine dieser Vorhersagen beschreibt allein den gesamten Verlauf: Ein Rennverlauf kann etwa einen starken Start, wechselnde Positionen und ein knappes Duell enthalten, während die Wettart jeweils nur ihr festgelegtes Ergebnis bewertet.

Siegwetten

Vorhersage, welcher Fahrer als Erster ins Ziel kommt, entweder im Hauptrennen oder im Sprintrennen.

Platzierungswetten

Einschätzung, ob ein Fahrer einen bestimmten Rangbereich erreicht, beispielsweise die Top 3 oder Top 10.

Head-to-Head-Wetten

Direkter Vergleich zwischen zwei Fahrern, um zu bestimmen, welcher von beiden besser abschneidet.

Schnellste Runde

Wette auf den Fahrer, der die schnellste Einzelrunde des Rennens fährt, unabhängig vom Gesamtsieg.

Bei Live-Wetten wird die Vorhersage während des laufenden Sportereignisses abgegeben. Dadurch bezieht sich die Einschätzung auf eine Situation, die sich im Verlauf des Rennens verändert. Welche konkreten Märkte live verfügbar sind und welche Bedingungen für ihre Abrechnung gelten, hängt vom angebotenen Wettmarkt ab. Der Begriff Live-Wette bezeichnet zunächst den Zeitpunkt der Wettabgabe; er ersetzt nicht die Frage, ob du auf den Sieger, eine Platzierung oder einen direkten Fahrervergleich setzt.

Sprint und Hauptrennen fliessen über getrennte Punktvergaben in die Saisonwertung ein. Im Sprint erhalten die ersten neun Fahrer Punkte: Der Sieger bekommt zwölf, für den neunten Rang gibt es einen Punkt. Im Hauptrennen sind die ersten fünfzehn punktberechtigt. Dort erhält der Sieger 25 Punkte; bis zu einem Punkt für Platz 15 sinkt die Vergabe über die Rangfolge. Ein Sprintrennen kann deshalb neben dem Hauptrennen einen eigenen Beitrag zur Meisterschaft leisten.

Für die Saisonwertung werden die Punkte aus den jeweiligen Platzierungen berücksichtigt. Weltmeister wird am Saisonende der Fahrer mit der höchsten Punktzahl. Das erklärt, weshalb ein Sprint- oder Hauptrennsieg als einzelnes Ergebnis nicht mit dem Titelgewinn gleichzusetzen ist: Die Meisterschaft entsteht aus den über die Saison gesammelten Punkten. Eine Wette auf den Ausgang eines einzelnen Rennens betrifft dagegen genau dieses Rennen oder den Sprint, nicht automatisch die spätere Gesamtwertung.

MotoGP-Wettanbieter in der Schweiz vergleichen

Für Online-MotoGP-Wetten zählen zunächst die angebotenen Wettmöglichkeiten und Funktionen rund um Livewetten; auch Quoten und mögliche Auszahlungsoptionen spielen für den Vergleich eine Rolle. Prüfe daneben, welche Zahlungsmethoden zu deinen Gewohnheiten passen, wie lange Auszahlungen dauern und welche Mindesteinzahlung gilt. Boni und ihre Bedingungen können ebenfalls relevant sein. Verlustlimiten, Spielpausen und weitere Schutzfunktionen helfen dir, deine eigenen Grenzen festzulegen.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa Cash-out, iOS-App
Spinanga — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
Vegas Now Just Entertainment B.V. — 20 CHF — —
Frumzi — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte Livewetten, Virtuelle Sportarten, Live-Casino
Bettilt Lowell & Pruitt N.V. bis zu 2 Bankarbeitstage — — Livewetten, Casino, Live-Casino, Poker
Roobet Raw Entertainment B.V. — 10 $ Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT, USDC … Casino, Krypto-Zahlungen
Stake Medium Rare N.V. — — Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT, Tron … Casino, Poker, Krypto-Zahlungen
Betovo — — — Revolut Livewetten, Quotenboosts, E-Sport, Casino
Casinozer — 24–48 Stunden nach Verifizierung — — E-Sport, Casino

Sporttip

Sporttip verbindet Livewetten mit Live-Statistiken und stellt dafür Apps für iOS und Android bereit. Hinter dem Angebot steht Swisslos Interkantonale Landeslotterie; die Sportwetten sind von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind ab 10 CHF möglich, etwa per TWINT, PostFinance oder Kreditkarte. Für Auszahlungen solltest du 5–10 Arbeitstage einplanen. Zu den Spielerschutzfunktionen gehören separate Verlustlimiten für einen Tag sowie für 7 und 30 Tage. Zusätzlich kannst du eine freiwillige Spielsperre für 1–180 Tage oder eine unbefristete Spielsperre wählen.

Jouez Sport

Jouez Sport kombiniert Cash-out mit einer iOS-App. Das Angebot der Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Als Zahlungsmethoden stehen TWINT und Visa zur Verfügung. Bei einem Auszahlungsantrag von Montag bis Donnerstag dauert die Auszahlung bis zu 3 Werktage; bei einem Antrag von Freitag bis Sonntag bis zu 6 Werktage. Verlustlimiten, ein vorübergehender Spielausstieg von 1 Tag bis 6 Monate und eine unbefristete freiwillige Spielsperre ergänzen das Angebot.

Spinanga

Spinanga hebt sich mit einem Wett-Konfigurator und der Funktion Frühe Auszahlung ab. Bei einer Mindesteinzahlung von 10 CHF kannst du PlayID oder Kreditkarte nutzen. Auszahlungen dauern bis zu 3 Werktage. Diese Kombination aus Konfigurator und früher Auszahlungsoption ist ein prägnanter Anhaltspunkt, wenn du Wettfunktionen und Zahlungsabläufe nebeneinander abwägst.

Vegas Now

Vegas Now wird von Just Entertainment B.V. betrieben. Für Einzahlungen gilt eine Mindesteinzahlung von 20 CHF. Damit ist vor allem der erforderliche Startbetrag ein konkreter Vergleichspunkt, wenn du verschiedene Wettangebote und deren Zahlungsbedingungen gegenüberstellst.

Frumzi

Frumzi bietet Livewetten und ergänzt sie um virtuelle Sportarten sowie Live-Casino. Einzahlungen sind ab 10 CHF möglich; als Zahlungsmethoden werden PlayID und Kreditkarte genannt. Auszahlungen dauern bis zu 3 Werktage. So stehen neben den Livewetten weitere Unterhaltungsbereiche und konkrete Angaben zu Einzahlung und Auszahlung im Mittelpunkt des Angebots.

Bettilt

Bettilt verbindet Livewetten mit Casino, Live-Casino und Poker. Betreiber ist Lowell & Pruitt N.V. Für Auszahlungen werden bis zu 2 Bankarbeitstage angegeben. Die Kombination der Wett- und Spielbereiche sowie die Auszahlungsdauer bieten konkrete Punkte, anhand derer du das Angebot mit anderen Plattformen vergleichen kannst.

Roobet

Roobet verbindet Casino-Angebote mit Krypto-Zahlungen. Betreiber ist Raw Entertainment B.V.; als Mindesteinzahlung sind 10 $ angegeben. Zu den unterstützten Zahlungsmethoden zählen Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT und USDC. Für verantwortungsvolles Spielen kannst du in den Kontoeinstellungen eine Auszeit (Time-out) oder einen Selbstausschluss einrichten. Damit stehen bei Roobet vor allem die Kryptowährungen und die Selbstschutzoptionen im Vordergrund.

Stake

Stake kombiniert Casino und Poker mit Krypto-Zahlungen. Betreiber ist Medium Rare N.V. Für Zahlungen werden Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT und Tron aufgeführt. Die Schutzfunktionen umfassen Einzahlungslimits und Glücksspiellimits, eine Spielpause, Produkt- und Poker-Ausschluss sowie Selbstausschluss und Kontoschliessung. Damit bietet Stake mehrere Möglichkeiten, Spielgrenzen zu setzen und den Zugang zu einzelnen Bereichen oder zum Konto einzuschränken.

Betovo

Betovo verbindet Livewetten mit Quotenboosts und E-Sport; auch Casino gehört zum Angebot. Als Zahlungsmethode ist Revolut angegeben. Für eine Abkühlphase oder einen Selbstausschluss kannst du dich an den Kundensupport wenden. Die Kombination aus Livewetten, Quotenboosts und den genannten Spielbereichen bildet den Kern des Angebots.

Casinozer

Casinozer ergänzt E-Sport um Casino-Angebote. Nach der Verifizierung dauert eine Auszahlung 24–48 Stunden. Die Auszahlungsdauer und die beiden Spielbereiche liefern konkrete Anhaltspunkte, um das Angebot neben Plattformen mit anderen Produktmerkmalen einzuordnen.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Für deine Auswahl zählen die Wettfunktionen, die du nutzen möchtest, und die Zahlungsbedingungen, die zu dir passen. Vergleiche dafür insbesondere Zahlungsmethoden, Mindesteinzahlung und Auszahlungsdauer. Livewetten, Cash-out oder zusätzliche Spielbereiche können ebenfalls eine Rolle spielen. Achte ausserdem darauf, welche Möglichkeiten für persönliche Limits, Pausen oder einen Ausschluss angeboten werden.

Wie MotoGP-Quoten und möglicher Gewinn zusammenhängen

Eine Quote verbindet zwei Angaben: Sie beschreibt, welche Auszahlung zu einem erfolgreichen Tipp gehört, und spiegelt zugleich wider, wie wahrscheinlich der Anbieter den vorhergesagten Ausgang einschätzt. Für dich bedeutet eine höhere Quote bei gleichem Einsatz eine höhere mögliche Auszahlung. Sie steht jedoch auch für eine Einschätzung, nach der dieser Ausgang weniger wahrscheinlich ist. Eine Quote ist somit keine Zusage, dass ein Ergebnis tatsächlich eintritt.

Bei Dezimalquoten wird der Einsatz mit der Quote multipliziert. Das Ergebnis ist die Gesamtauszahlung, in der dein ursprünglicher Einsatz bereits enthalten ist. Für den Nettogewinn ziehst du den Einsatz wieder ab. Rechnerisch entspricht das dem Einsatz multipliziert mit der Quote minus eins. Diese Trennung verhindert einen häufigen Rechenfehler: Die Gesamtauszahlung ist nicht gleichbedeutend mit dem Gewinn, den du zusätzlich zum Einsatz erhältst.

Das lässt sich an einer einfachen Rechnung nachvollziehen: Ein Einsatz von 10 zu einer Quote von 2.50 ergibt eine Auszahlung von 25. Davon entfallen 10 auf den zurückerhaltenen Einsatz; der Nettogewinn beträgt 15. Bei einer anderen Quote bleibt die Rechenmethode gleich, aber die Auszahlung verändert sich. Ob der Tipp gewonnen hat, entscheidet zunächst darüber, ob überhaupt eine Auszahlung anfällt. Erst danach bestimmt die Quote deren Höhe.

Was eine Quote über Wahrscheinlichkeit aussagt

Eine Dezimalquote lässt sich in eine rechnerische implizite Wahrscheinlichkeit umwandeln: Du teilst 1 durch die Quote. Bei 2.00 entspricht das 50 Prozent. Diese Zahl ist keine Garantie und keine objektive Vorhersage des tatsächlichen Rennverlaufs. Sie ist die Wahrscheinlichkeit, die sich rechnerisch aus der Quote ergibt. Für einen Ausgang, den der Anbieter als weniger wahrscheinlich einstuft, fällt die Quote tendenziell höher aus; für einen als wahrscheinlicher eingeschätzten Ausgang fällt sie niedriger aus.

Bei einem Markt mit mehreren möglichen Ausgängen können die impliziten Wahrscheinlichkeiten zusammen mehr als 100 Prozent ergeben. Dieser Überschuss bildet die Marge des Anbieters ab. Er erklärt, weshalb die Quoten nicht einfach die neutralen, fairen Wahrscheinlichkeiten darstellen. Die angezeigten Werte enthalten eine Kalkulation, die sich auf die potenzielle Auszahlung auswirkt.

Eine Zwei-Wege-Wette mit zwei Quoten von jeweils 1.90 verdeutlicht den Zusammenhang. Rechnerisch ergibt jede Quote eine implizite Wahrscheinlichkeit von etwas mehr als 50 Prozent. Zusammen liegen die beiden Werte über 100 Prozent. Der Auszahlungsschlüssel beträgt in dieser Konstellation 95 Prozent, die Marge 5 Prozent. Diese Kennzahlen beschreiben den Markt als Ganzes; sie bedeuten nicht, dass ein einzelner Tipp mit einer bestimmten Auszahlung oder einem sicheren Gewinn verbunden wäre.

Gesamtquote einer Kombiwette

Bei einer Kombiwette werden mehrere Vorhersagen in einem Tipp verbunden. Ihre Einzelquoten werden miteinander multipliziert und ergeben die Gesamtquote. Der Rechenweg unterscheidet sich damit von der Addition: Jede zusätzliche Auswahl verändert den Multiplikator, mit dem der Einsatz für die mögliche Auszahlung verrechnet wird.

Für die Abrechnung kommt es darauf an, dass jede Auswahl der Kombiwette richtig ist. Verfehlt eine Auswahl ihr Ergebnis, ist die Kombiwette verloren. Die höhere Gesamtquote allein sagt daher nichts darüber aus, wie wahrscheinlich es ist, dass der gesamte Tipp aufgeht. Mit jeder weiteren Vorhersage müssen mehr Einzelergebnisse stimmen; die Kombination kann also eine grosse mögliche Auszahlung anzeigen, während das vollständige Eintreten aller Tipps anspruchsvoller wird.

Nach der Multiplikation der Einzelquoten berechnest du die Auszahlung wie bei einem einzelnen Tipp: Einsatz mal Gesamtquote. Für den Nettogewinn ziehst du anschliessend den Einsatz ab. Die Gesamtquote ersetzt somit die Einzelquote in der Gewinnrechnung; die Grundformel bleibt unverändert. Werden in einer Kombi Quoten verwendet, deren Multiplikation einen höheren Wert ergibt, steigt bei gleichbleibendem Einsatz die rechnerische Auszahlung. Zugleich hängt der Erfolg weiterhin von jeder einzelnen Auswahl ab.

Wird eine Auswahl für ungültig erklärt, wird sie bei einer Kombiwette gewöhnlich mit einer Quote von 1.00 angesetzt; die übrigen Teile der Wette bleiben bestehen. Eine Quote von 1.00 verändert das Produkt nicht, weil die übrigen Quoten beim Multiplizieren unverändert bleiben. Für die konkrete Abrechnung gelten die Bedingungen des jeweiligen Angebots.

Kombiwette berechnen

  1. 1

    Einzelquoten multiplizieren

    Die Quoten aller gewählten Vorhersagen werden miteinander multipliziert, um die Gesamtquote zu erhalten.

  2. 2

    Gesamtauszahlung ermitteln

    Der Einsatz wird mit der berechneten Gesamtquote multipliziert.

  3. 3

    Nettogewinn berechnen

    Vom Ergebnis der Gesamtauszahlung wird der ursprüngliche Einsatz abgezogen.

Bei MotoGP-Sportwetten hilft diese Rechenlogik dabei, angezeigte Quoten und mögliche Rückzahlungen auseinanderzuhalten. Die Quote bestimmt zusammen mit dem Einsatz die Auszahlung, während die Wahrscheinlichkeit des vorhergesagten Ausgangs beeinflusst, wie hoch die Quote ausfällt. Eine Rechnung macht den möglichen Betrag transparent, aber sie verwandelt eine unsichere Vorhersage nicht in einen sicheren Ertrag.

Langzeitwetten, Saisonverlauf und gesetzte Verlustlimiten

Eine Langzeitwette auf den MotoGP-Weltmeister bezieht sich nicht auf ein einzelnes Rennen, sondern auf die Ergebnisse über eine ganze Saison. Je nach Kalender fliessen dabei die Resultate von bis zu 22 Rennwochenenden in die Titelentscheidung ein. Für die Wertung zählen die Punkte, die Fahrer im Saisonverlauf sammeln; Weltmeister wird, wer am Ende die höchste Gesamtpunktzahl erreicht. Eine frühe Führung ist deshalb noch kein endgültiges Ergebnis: Die Rangfolge kann sich mit jedem weiteren Rennwochenende verändern.

Bei einer Titelwette bleibt die Vorhersage bis zum Saisonende offen. Ein Fahrer kann durch konstant gute Resultate seine Position festigen, während ein anderer im weiteren Verlauf aufholt. Ausfälle und Stürze verändern die Ausgangslage besonders deutlich, weil ein betroffener Fahrer an einem Rennwochenende Punkte verlieren oder gar keine sammeln kann. Solche Entwicklungen können sich auch in der Quote niederschlagen: Wird ein Fahrer nach einem Rückschlag als weniger wahrscheinlich eingeschätzt, kann sich seine Quote verändern. Die Quote bildet dabei eine Einschätzung des erwarteten Ergebnisses ab, keine Zusage für den späteren Saisonverlauf.

Für MotoGP-Wetten 2026 ist eine Titelprognose daher anders angelegt als eine Wette auf ein einzelnes Rennen. Du musst nicht nur die momentane Form eines Fahrers berücksichtigen, sondern auch, dass sich die Wertung über viele Rennwochenenden aufbaut. Eine einzelne starke Leistung entscheidet die Meisterschaft nicht automatisch; ebenso kann ein Zwischenstand durch spätere Resultate noch kippen. Wer eine Langzeitwette platziert, bindet seine Vorhersage an diese Entwicklung und sollte damit rechnen, dass sich die Einschätzung während der Saison ändert.

Das ist keine Grundlage, um einen Einsatz als Einnahmequelle oder Geldanlage zu behandeln. Bei den ersten Wettversuchen ist ein vorsichtiger Umgang mit dem Einsatz ratsam. Verlorene Beträge durch immer höhere oder zusätzliche Wetten zurückholen zu wollen, erhöht das finanzielle Risiko, statt den bereits entstandenen Verlust zu beseitigen.

Verlustlimiten begrenzen, wie viel du innerhalb festgelegter Zeiträume verlieren kannst. Die konkreten Vorgaben sind anbieterabhängig und können sich ändern; massgeblich sind die aktuellen Bedingungen des jeweiligen Angebots. Für Spielende bei Swisslos oder Loterie Romande müssen vor der ersten Wette Limiten für einen Tag, sieben Tage und dreissig Tage festgelegt werden. Die Obergrenze beträgt CHF 9’999; für Personen unter 21 Jahren liegt sie bei CHF 1’000. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung wird erst nach 72 Stunden wirksam. Prüfe die geltenden Regeln des Angebots, bevor du eine Limite festlegst oder änderst.

Eine Verlustlimite ist keine Vorgabe, die du ausschöpfen musst. Sie setzt eine finanzielle Grenze, innerhalb derer Verluste möglich bleiben; sie verhindert nicht, dass du diesen Betrag verlierst. Wenn du den Zugang zum Spielen unterbrechen möchtest, gibt es bei Swisslos ausserdem eine produktbezogene Selbstsperre für eine Dauer von einem bis 180 Tagen. Eine unbefristete Sperre wird in ein schweizweites Register eingetragen. Solche Massnahmen sind von einer Limite zu unterscheiden: Die Limite beschränkt mögliche Verluste, während die Sperre den Zugang betrifft.

Wie wird aus Einsatz und Quote ein Gewinn?

Bei einer Dezimalquote multiplizierst du den Einsatz mit der Quote und erhältst so die Gesamtauszahlung. Ziehst du davon den Einsatz ab, bleibt der Nettogewinn: Bei 10 zu einer Quote von 2.50 sind das 15.

Welche MotoGP-Wetten kann ich auf ein Rennen platzieren?

Du kannst zum Beispiel auf den Rennsieger, eine Platzierung wie Top 3 oder Top 10, den Vergleich zweier Fahrer oder die schnellste Rennrunde tippen. Auch Live-Wetten sind möglich.

Wie funktioniert eine Head-to-Head-Wette bei der MotoGP?

Du tippst darauf, welcher von zwei Fahrern besser abschneidet. Der gewählte Fahrer muss dafür nicht das Rennen gewinnen, sondern lediglich vor seinem Duellgegner liegen.

Wie viele Punkte gibt es im MotoGP-Sprint?

Im Sprint erhalten die ersten neun Fahrer Punkte: Der Sieger bekommt 12 Punkte, der Neunte einen Punkt.

Wie wird der MotoGP-Weltmeister ermittelt?

Am Saisonende wird der Fahrer mit den meisten gesammelten Punkten Weltmeister. Die Punkte aus Sprint- und Hauptrennen fliessen in die Saisonwertung ein.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «onlinewetteninfoch.com»